|
Die Geschichte der Stadt Neustadt reicht weit zurück, ebenso die der Ortsteile.
Deshalb sei hier nur ein kleiner Abriss der Geschichte der Stadt Neustadt und und des Ortes Titisee, früher Vierthäler genannt, wiedergegeben.
Interessierte finden mehr Informationen in dem Büchlein Titisee-Neustadt Mosaik einer Wälderstadt.
Ich zitiere teilweise hieraus mit freundlicher Genehmigung von meinem Freund Hermann Krepper.
Die Gründung der Stadt Neustadt reicht in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück. der Ursprung reicht zwar weiter zurück, aber man hat allgemein das Jahr 1250 als
Gründungsjahr akzeptiert Die Herren zu Fürstenberg nutzten die strategisch günstige Lage zum Ausbau ihrer Macht. Der Reichtum der damaligen Stadt basierte auf dem großen Waldbesitz, daher der Namen Wälderstadt.
Neustadt hatte einst sogar ein Kloster, von der Macht der Kirche zeugt noch heute das stadtbestimmende Münster.
Ein weiterer markanter Punkt in der Stadtentwicklung war die Uhrmacherei. Brände verwüsteten die Altstadt mehrfach im 19. Jahrhundert. Die Zeit der
großen Industrieansiedlungen ist heute leider vorbei, die Schraubenfabrik, die Tuchfabrik und das große Sägewerk ebenso wie die berühmte Uhrenfabrik
bestehen nicht mehr und die einst so bekannte Papierfabrik ist nur noch ein Schatten ihrer einstigen Größe.
Neustadt wuchs nur langsam, erst 1870 wurde die 2000er Grenze überschritten, Heute hat Neustadt mit allen Ortsteilen etwa 11000 Einwohner, worauf etwa 2000
auf Titisee 7500 auf Neustadt und 1500 auf die restlichen Ortsteile: Waldau, Langenordnach, Schwärzenbach und Rudenberg entfallen.
Neustadt ist heute wie damals das Zentrum des Hochschwarzwaldes, auch wenn es ein wenig durch den Verlust der Kreisstadt und der Wirtschafts- konzentration gelitten hat.
|